Aktuell

Hier finden Sie wichtige Informationen und Änderungen zur Chemikaliengesetzgebung.


16.05.2019 Letzte Frist für die Einreichung eines Gesuchs um Ausnahmebewilligung für sieben Chrom VI Verbindungen

Untenstehende Stoffe sind in Anhang 1.17 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) gelistet. Deren Verwendung und das Inverkehrbringen zur Verwendung ist in der Schweiz nach der Übergangsfrist (1. Juni 2021) grundsätzlich verboten. Bis zum 1. Dezember 2019 kann ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung noch bei der Anmeldestelle Chemikalien eingereicht werden.

Eintrag Nr. Stoff Verbotsbegründende inhärente Eigenschaften Übergangsfrist Ausgenommene Verwendungen oder Verwendungskategorien
16. Chromtrioxid EG-Nr.: 215-607-8 CAS-Nr.: 1333-82-0 Krebserzeugend (Kategorie 1A) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
17.

Säuren, die sich aus Chromtrioxid bilden, und deren Oligomere

Gruppe mit:

Chromsäure EG-Nr.: 231-801-5 CAS-Nr.: 7738-94-5

Dichromsäure EG-Nr.: 236-881-5 CAS-Nr.: 13530-68-2

Oligomere von Chromsäure und Dichromsäure EG-Nr.: noch nicht zugewiesen CAS-Nr.: noch nicht zugewiesen
Krebserzeugend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
18. Natriumdichromat EG-Nr.: 234-190-3 CAS-Nr.: 7789-12-0 10588-01-9 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
19. Kaliumdichromat EG-Nr.: 231-906-6 CAS-Nr.: 7778-50-9 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
20. Ammoniumdichromat EG-Nr.: 232-143-1 CAS-Nr.: 7789-09-5 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
21. Kaliumchromat EG-Nr.: 232-140-5 CAS-Nr.: 7789-00-6 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
22. Natriumchromat EG-Nr.: 231-889-5 CAS-Nr.: 7775-11-3 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -

06.03.2019 Analysemethoden für Chlorparaffine

Für kurzkettige Chlorparaffine trat durch ihre Aufnahme in die Anlage A des Stockholmer Übereinkommens per Ende 2018 ein globales generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot in Kraft. Für die Schweiz befinden sich die Verbotsbestimmungen im Anhang 1.1 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (SR 814.81). Für den Vollzug umweltrechtlicher Vorschriften kann es notwendig sein, kurzkettige Chlorparaffine in Proben zu messen. Aufgrund der komplexen und unbekannten Zusammensetzung von Chlorparaffin-Gemischen in Produkten stellen der Nachweis und die akkurate Quantifizierung von Chlorparaffinen allerdings eine ausserordentlich grosse Herausforderung dar. Um Fehlquantifizierungen zu vermeiden, verfasste Dr. Christian Bogdal (ETH Zürich) im Auftrag des BAFU eine Übersicht über die bestehenden analytischen Methoden zur quantitativen Erfassung von Chlorparaffinen in Proben und evaluierte die Methoden bezüglich ihrer Vorteile und Einschränkungen kritisch.

Die Publikation «Analysemethoden für Chlorparaffine für den Vollzug umweltrechtlicher Vorschriften» ist auf der Website BAFU verfügbar:

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/chemikalien/publikationen-studien/studien.html

 

 

06.02.2019 Stakeholder Meeting 2019

Am Freitag, 1. März 2019 findet das diesjährige Stakeholder Meeting RPC statt.

Das RPC Stakeholder Meeting richtet sich an interessierte Akteure aus:
Industrie, Produzenten, Importeure, kantonale Behörden, ToxInfo Suisse und Softwarehersteller
Ziel der Veranstaltung ist es, sich über den aktuellen Zustand so wie die zukünftigen Weiterentwicklungen des RPC auszutauschen

Mehr Informationen & Anmeldung Stakeholder Meeting

 

05.02.2019 Eindeutiger Rezepturidentifikator (UFI)

Das folgende Dokument beschreibt die derzeitige Situation zur Generierung eines UFI gemäss Artikel 15a der Chemikalienverordnung.


05.02.2019 Strategie Chemikaliensicherheit

Der Bundesrat hat aufgrund der Ergebnisse der im Jahr 2013 durchgeführten Evaluation des departementsübergreifenden Vollzugs des Chemikalienrechts die Bundesstellen beauftragt, eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten. Die vorliegende Strategie ist Ausdruck des gemeinsamen Verständnisses der am Bundesvollzug des Chemikalienrechts beteiligten Bundesstellen zur Chemikaliensicherheit und soll die Zusammenarbeit stärken. Gegen aussen schafft sie Vertrauen, indem sie Interessenvertretern, anderen Bundesstellen und der Politik gegenüber aufzeigt, welche Ziele verfolgt werden. Die Strategie wurde von den fünf am Bundesvollzug des Chemikalienrechts beteiligten Bundesstellen (BAG, BLV, BAFU, BLW und SECO) erarbeitet und wird gemeinsam umgesetzt.


REACH, EU: Kandidatenliste um sechs besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) erweitert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat der Kandidatenliste sechs besonders besorgniserregende Stoffe hinzugefügt:
• 2,2-bis(4'-hydroxyphenyl)-4-methylpentane, EC 401-720-1, CAS 6807-17-6
• Benzo[k]fluoranthene, EC 205-916-6, CAS 207-08-9
• Fluoranthene, EC 205-912-4, CAS 206-44-0
• Phenanthrene, EC 201-581-5, CAS 85-01-8
• Pyrene, EC 204-927-3, CAS 129-00-0
• 1,7,7-trimethyl-3-(phenylmethylene)bicyclo[2.2.1]heptan-2-one, EC 239-139-9, CAS 15087-24-8

Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.

Auch in der Schweiz muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren, wenn ein Gegenstand mehr als 0.1% eines Stoffes in Anhang 3 ChemV enthält.


03.12.2018: Beantragte Verwendung von Trichlorethylen: interessierte Kreise können uns bis zum 04.02.2019 Informationen über Alternativstoffe oder -technologien übermitteln

Die Firma RUAG Aviation, Emmen, hat beantragt, Trichlorethylen (in Anhang 1.17 ChemRRV sowie Anhang XIV REACH gelistet) in Reparaturklebstoff für Treibstofftanks von Luftfahrzeugen weiterhin verwenden zu dürfen. In diesem Zusammenhang veröffentlicht die Anmeldestelle Chemikalien nicht-vertrauliche Informationen, zu welchen sich interessierte Kreise, die über Informationen über Alternativstoffe oder -technologien verfügen, bis zum 04.02.2019 äussern können.

reachhelpdesk@bag.admin.ch

Bundesamt für Gesundheit BAG
Gemeinsame Anmeldestelle Chemikalien des BAFU - BAG - SECO
CH-3003 Bern

 

Liste der in der Schweiz (an)gemeldeten neuen Stoffen

In der Schweiz müssen neue Stoffe vor dem Inverkehrbringen in einer Menge von mehr als 1 Tonne pro Jahr angemeldet werden. 1639 Anmeldungen und Meldungen von insgesamt 1435 verschiedenen Stoffen befinden sich auf der Liste der Anmeldestelle Chemikalien. Bei der Aktualisierung im November 2018 wurden 113 Einträge hinzugefügt. Nur der Handelsname und die EC Nummer bzw. Listennummer sind veröffentlicht. Für Stoffe, welche unter demselben Handelsnamen (an)gemeldet wurden, ist nur ein Eintrag aufgelistet.


31.07.2018: Beantragte Verwendung von Trichlorethylen: interessierte Kreise können uns bis zum 03.09.2018 Informationen über Alternativstoffe oder -technologien übermitteln

Die Firma Axalta Polymer Powders Switzerland Sàrl, Bulle, hat beantragt, Trichlorethylen (in Anhang 1.17 ChemRRV sowie Anhang XIV REACH gelistet) als Lösemittel zur Herstellung ultrafeiner Pulver thermoplastischer Polymere weiterhin verwenden zu dürfen. In diesem Zusammenhang veröffentlicht die Anmeldestelle Chemikalien nicht-vertrauliche Informationen, zu welchen sich interessierte Kreise, die über Informationen über Alternativstoffe oder -technologien verfügen, bis zum 03.09.2018 äussern können.

reachhelpdesk@bag.admin.ch 

Bundesamt für Gesundheit BAG
Gemeinsame Anmeldestelle Chemikalien des BAFU - BAG - SECO
CH-3003 Bern


RPC - Elektronische Formulare für Chemikalien

25.07.2018

Aufgrund von technischen Problemen wurde das für in der ersten Juli Woche geplante Update auf September verschoben.

Folgende Schwierigkeiten bleiben somit bis auf weiteres bestehen:

  • PDF-Belege können teilweise nicht generiert werden, wegen Sonderzeichen.
  • Massenmeldetool: zur Zeit können nur neue Produkte importiert werden; Updates von bestehenden Produktmeldungen sind nicht möglich.
  • Produkt in Produktmeldung: Weiterhin kein Verweis auf Produkte anderer Firma möglich
  • Einstufung / Kennzeichnung: Verwenden Sie Drag & Drop um H-und P-Sätze zu löschen. Button für das Löschen funktioniert nicht.
  • Suche nach firmenspezifischen Artikel Nummern und Primärschlüsseln ist nicht möglich.
  • Italienische Sprachversion nur teilweise übersetzt.Besten Dank für Ihr Verständnis

Besten Dank für Ihr Verständnis

Ihre Anmeldestelle Chemikalien

cheminfo@bag.admin.ch 

Tel. 041 58 46 273 05 von 08:00 Uhr bis 12:00Uhr. 


REACH, EU: Kandidatenliste um zehn besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) erweitert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat der Kandidatenliste zehn besonders besorgniserregende Stoffe hinzugefügt:
• Octamethylcyclotetrasiloxane (D4)
• Decamethylcyclopentasiloxane (D5) 208-764-9 541-02-6
• Dodecamethylcyclohexasiloxane (D6) 208-762-8 540-97-6
• Blei
• Disodium octaborate
• Benzo[ghi]perylene 205-883-8 191-24-2
• Terphenyl hydrogenated 262-967-7 61788-32-7 vPvB (Article 57e) Used as a plastic additive, solvent, in coatings/inks, in adhesives and sealants, and heat transfer fluids.
• Ethylenediamine (EDA)
• Benzene-1,2,4-tricarboxylic acid 1,2 anhydride (trimellitic anhydride) (TMA)
• Dicyclohexyl phthalate (DCHP)

Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.


RPC - Elektronische Formulare für Chemikalien

26.03.2018 - Neue internetplattform des Produkteregisters Chemikalien ab 29.03.2018

Eine neue, einfachere und intuitivere Benutzeroberfläche  wird ab dem 29.03.2018 in Betrieb genommen. Diese Änderungen beziehen sich auf eine Änderung der zugrunde liegenden Computersprache.

Unverändert bleibt:

  • Die Internetadresse      www.rpc.admin.ch
  • Der Benutzername und das Passwort 

Vielen Dank für Ihre Zusammenarbeit

Ihre Anmeldestelle Chemikalien  


Öffentliche Konsultation zu Wirkstoffen mit Ausschlusskriterien, welche ersetzt werden sollen.

Folgender biozide Wirkstoff befindet sich zur Zeit in der EU in öffentlicher Konsultation:

  • Cholecalciferol für Produktart 14

Weitere Details:


BIOZIDE: Neubeurteilung der Rodentizide mit Antikoagulanzien

Biozidprodukte: Die Neubeurteilung und Neueinstufung der Antikoagulanzien führen zu neuen Zulassungsbestimmungen für Rodentizide. Unter folgendem Link finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Auswirkungen der Einstufung als „fortpflanzungsgefährdend“ und zu den neuen und bisher geltenden Risikominderungsmassnahmen in der Schweiz.


REACH, EU: Kandidatenliste um sieben besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) erweitert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) fügt der Kandidatenliste sieben besonders besorgniserregende Stoffe hinzu:
• Chrysene (EC 205-923-4)
• Benz[a]anthracene (EC 200-280-6)
• Cadmium nitrate (EC 233-710-6)
• Cadmium hydroxide (EC 244-168-5)
• Cadmium carbonate (EC 208-168-9)
• Dechlorane plus (including any of its individual anti- and syn-isomers or any combination thereof) (CAS 13560-89-9; CAS 135821-74-8; CAS 135821-03-3)
• Reaction products of 1,3,4-thiadiazolidine-2,5-dithione, formaldehyde and 4-heptylphenol, branched and linear (RP-HP) [with ≥0.1% w/w 4-heptylphenol, branched and linear]

Wenn in der Schweiz ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks. 


REACH, EU: Kandidatenliste um einen besonders besorgniserregenden Stoff (SVHC) erweitert 

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat einen besonders besorgniserregenden Stoff der Kandidatenliste
hinzugefügt: Perfluorohexan-1-sulfonsäure und ihre Salze (PFHxS). Ferner wurde der Eintrag für Bisphenol A sowie
für vier Phthalate aktualisiert (endokrine Eigenschaften).
Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC dieser Liste enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher
informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks. 


REACH  

Anhang XIV REACH wird am 3. Juli 2017 um 12 besonders besorgniserregende Stoffe (darunter 7 Phthalate und andere Weichmacher) auf 43 zulassungspflichtige Stoffe erweitert.

• 1-Bromopropane (n-propyl bromide), EC No: 203-445-0, CAS No: 106-94-5
• Diisopentylphthalate, EC No: 210-088-4, CAS No: 605-50-5
• 1,2-Benzenedicarboxylic acid, di-C6-8-branched alkyl esters, C7 rich, EC No: 276-158-1, CAS No: 71888-89-6
• 1,2-Benzenedicarboxylic acid, di-C7-11-branched and linear alkyl esters, EC No: 271-084-6, CAS No: 68515-42-4
• 1,2-Benzenedicarboxylic acid, dipentylester, branched and linear, EC No: 284-032-2, CAS No: 84777-06-0
• Bis(2-methoxyethyl) phthalate, EC No: 204-212-6, CAS No: 117-82-8
• Dipentylphthalate, EC No: 205-017-9, CAS No: 131-18-0
• N-pentyl-isopentylphthalate, EC No: -, CAS No: 776297-69-9
• Anthracene oil, EC No: 292-602-7, CAS No: 90640-80-5
• Pitch, coal tar, high temp., EC No: 266-028-2, CAS No: 65996-93-2
• 4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol, ethoxylated (covering well-defined substances and UVCB substances, polymers and homologues); EC No: -, CAS No: -
• 4-Nonylphenol, branched and linear, ethoxylated (substances with a linear and/or branched alkyl chain with a carbon number of 9 covalently bound in position 4 to phenol, ethoxylated covering UVCB- and well-defined substances, polymers and homologues, which include any of the individual isomers and/or combinations thereof), EC No: -, CAS No: -

Nach dem Ablauftermin ("Sunset Date") ist deren Verwendung oder Inverkehrbringen zur Verwendung in der EU ohne Zulassung verboten. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie beim REACH-Helpdesk der Anmeldestelle Chemikalien.
 

RPC

Verpassen Sie nicht die Frist bis zum 31.05.2017 um ihre Produkte in RPC gemäss EU-CLP-Verordnung (GHS) zu aktualisieren. 

Gefährliche (meldepflichtige) chemische  Zubereitungen dürfen nur noch bis zum 31. Mai 2017 mit bisheriger Kennzeichnung (DSD, orange/schwarz viereckige Kennzeichnung) an den Endkunden abgegeben werden. 

Konsequenz 

Nach diesem Datum werden alle Zubereitungen und Stoffen, welche im Produkteregister (RPC) bei der Kennzeichnung keine gültigen GHS Angaben enthalten, ausser Handel genommen.
Sie haben somit noch Zeit bis zum 31. Mai 2017 Ihre Produkte im RPC zu aktualisieren und nach GHS korrekt zu kennzeichnen.

Begründung 

Die schrittweise Einführung von CLP/GHS erfolgte durch mehrere zeitlich gestaffelte Revisionen der ChemV. Um nach Inkrafttreten der CLP-Verordnung (2009) Handelshemmnisse für bereits neu gekennzeichnete Chemikalien aus dem EWR zu vermeiden, wurde in einer ersten Phase (2009/2010) CLP/GHS anwendbar gemacht für Stoffe und Zubereitungen. Gleichzeitig wurden die Fristen für den Systemwechsel in der Schweiz festgelegt, um rasch Planungssicherheit für die betroffenen Firmen zu schaffen (Stoffe: 1.12.2012; Zubereitungen: 1.6.2015).

Für Zubereitungen, die vor dem Inkraftreten der aktuellen Chemikalienverordnung verpackt und gekennzeichnet worden sind, endet die Übergangsbestimmung am 31.05.2017 (ChemV Art. 93).
 

REACH

REACH Registrierung

In der EU muss ein Stoff als solcher oder in einer Zubereitung registriert werden, bevor die Mengenschwelle von 1 Tonne pro Jahr und pro Hersteller oder Importeur überschritten werden darf. Vor der Registrierung eines Stoffes, der nicht (oder nicht mehr) von den Übergangsbestimmungen profitiert, muss ein potentieller Registrant bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA anfragen, ob bereits für denselben Stoff eine Registrierung eingereicht wurde. Die ECHA prüft dann die Stoffidentität, um Registranten desselben Stoffes zu ermitteln und den Kontakt zwischen ihnen herzustellen im Hinblick auf die gemeinsame Datennutzung und Registrierung.
Vorregistrierte Phase-in Stoffe in Mengen von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr (eine nachträgliche Vorregistrierung ist ab dem 1.6.2017 nicht mehr möglich!) profitieren noch von einer Übergangsfrist, müssen aber bis spätestens zum 1.6.2018 registriert werden, wobei die Vorbereitungen hierfür bereits in vollem Gange sein sollten. Weiterführende Informationen in der Rubrik „Registrierung“ des REACH-Helpdesks.

REACH: ECHA organisiert im März und April zwei kostenlose Veranstaltungen für KMUs im Hinblick auf die letzte Registrierungsfrist

Die letzte Registrierungsfrist vom 1.6.2018 betrifft vor allem KMUs, welche Chemikalien in die EU exportieren oder dort herstellen. Hierzu organisiert die Europäische Chemikalienagentur ECHA zwei kostenlose Veranstaltungen:

  • REACH 2018 SME workshop - road to successful registration, 9-10 März 2017, WKÖ, Wien, Österreich
  • 12th Stakeholders' Day Conference am 4. und 5. April 2017 bei der ECHA, Helsinki, Finnland (Anmeldung bis 15. März 2017)

Für Fragen hierzu steht der Schweizer REACH Helpdesk zu Ihrer Verfügung.


21.02.2017: REACH, EU: letzte Frist für die nachträgliche Vorregistrierung läuft Ende Mai ab

Eine nachträgliche Vorregistrierung kann bis zum 1.6.2017 bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA eingereicht werden. Dies erlaubt EU Unternehmen, welche erstmals Phase-in-Stoffe in Mengen von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr produzieren oder importieren, ebenfalls von der letzten Übergangsfrist des 1.6.2018 zu profitieren. Ansonsten muss bei der ECHA eine Anfrage, und danach die Registrierung eingereicht werden, bevor die Mengenschwelle von 1 Tonne pro Jahr und pro Hersteller oder Importeur überschritten werden darf. Weiterführende Informationen in der Rubrik „Registrierung“ des REACH-Helpdesks


News Januar 2017

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat vier besonders besorgniserregende Stoffe der Kandidatenliste hinzugefügt, darunter das Bisphenol A (CAS 80-05-7). Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC dieser Liste enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.


Letzte Änderung 16.05.2019

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