Aktuell

Hier finden Sie wichtige Informationen und Änderungen zur Chemikaliengesetzgebung.


11.02.2020: Anhang XIV REACH wurde um 11 besonders besorgniserregende Stoffe auf 54 zulassungspflichtige Stoffe erweitert.

• 1,2-Benzenedicarboxylic acid, dihexyl ester, branched and linear, EC No: 271-093-5, CAS No: 68515-50-4
• Dihexyl phthalate, EC No: 201-559-5, CAS No: 84-75-3
• 1,2-benzenedicarboxylic acid, di-C6-10-alkyl esters; 1,2-benzenedicarboxylic acid, mixed decyl and hexyl and octyl diesters with ≥ 0,3 % of dihexyl phthalate (EC No 201-559-5), EC No: 271-094-0; 272-013-1, CAS No: 68515-51-5; 68648-93-1
• Trixylyl phosphate, EC No: 246-677-8, CAS No: 25155-23-1
• Sodium perborate; perboric acid, sodium salt, EC No: 239-172-9; 234-390-0, CAS No: -
• Sodium peroxometaborate, EC No: 231-556-4, CAS No: 7632-04-4
• 5-sec-butyl-2-(2,4-dimethylcyclohex-3-en-1- yl)-5-methyl-1,3-dioxane [1], 5-sec-butyl-2- (4,6-dimethylcyclohex-3-en-1-yl)-5-methyl- 1,3-dioxane [2] [covering any of the individual stereoisomers of [1] and [2] or any combination thereof], EC No: - CAS No: -
• 2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentylphenol (UV-328), EC No: 247-384-8, CAS No: 25973-55-1
• 2,4-di-tert-butyl-6-(5-chlorobenzotriazol-2- yl)phenol (UV-327), EC No: 223-383-8, CAS No: 3864-99-1
• 2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-(tert-butyl)-6- (sec-butyl)phenol (UV-350), EC No: 253-037-1, CAS No: 36437-37-3
• 2-benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butylphenol (UV-320), EC No: 223-346-6, CAS No: 3846-71-7 

Nach dem Ablauftermin ("Sunset Date") ist deren Verwendung oder Inverkehrbringen zur Verwendung in der EU ohne Zulassung verboten. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie beim REACH-Helpdesk der Anmeldestelle Chemikalien.


REACH, EU: Kandidatenliste um vier besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) erweitert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat der Kandidatenliste vier besonders besorgniserregende Stoffe hinzugefügt:
• Diisohexyl phthalate, EC 276-090-2, CAS 71850-09-4
• 2-benzyl-2-dimethylamino-4'-morpholinobutyrophenone, EC 404-360-3, CAS 119313-12-1
• 2-methyl-1-(4-methylthiophenyl)-2-morpholinopropan-1-one, EC 400-600-6, CAS 71868-10-5
• Perfluorobutane sulfonic acid (PFBS) and its salts
Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.

Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.

Auch in der Schweiz muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren, wenn ein Gegenstand mehr als 0.1% eines Stoffes in Anhang 3 ChemV enthält.


02.12.2019 Liste der in der Schweiz (an)gemeldeten neuen Stoffen

In der Schweiz müssen neue Stoffe vor dem Inverkehrbringen in einer Menge von mehr als 1 Tonne pro Jahr angemeldet werden. 1862 Anmeldungen und Meldungen von insgesamt 1650 verschiedenen Stoffen befinden sich auf der Liste der Anmeldestelle Chemikalien. Bei der Aktualisierung im Dezember 2019 wurden 129 Einträge hinzugefügt. Nur der Handelsname und die EC Nummer bzw. Listennummer sind veröffentlicht. Für Stoffe, welche unter demselben Handelsnamen (an)gemeldet wurden, ist nur ein Eintrag aufgelistet.


28.11.2019: technisches MDA, Arsensäure und Diglyme

Untenstehende Stoffe sind in Anhang 1.17 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) gelistet. Deren Verwendung und das Inverkehrbringen zur Verwendung ist in der Schweiz nach der Übergangsfrist (1. November 2021) grundsätzlich verboten. Bis zum 1. Mai 2020 kann ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung noch bei der Anmeldestelle Chemikalien eingereicht werden.

Eintrag Nr.

Stoff

Verbotsbegründende inhärente Eigenschaften

Übergangsfrist

Ausgenommene Verwendungen oder Verwendungskategorien

23.

Formaldehyd, oligomere Reaktionsprodukte mit Anilin (technisches MDA)

 

EG-Nr.: 500-036-1

CAS-Nr.: 25214-70-4

Krebserzeugend (Kategorie 1B)

1. November 2021

24.

Arsensäure

 

EG—Nr.: 231-901-9

CAS-Nr.: 7778-39-4

Krebserzeugend (Kategorie 1A)

1. November 2021

25.

Bis(2-methoxyethyl)—ether (Diglyme)

 

EG—Nr.: 203-924-4

CAS-Nr.: 111-96-6

Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B)

1. November 2021

 

 

28.11.2019: Konsultation zur beantragten Verwendung von Diglyme

Die Firma BASF Schweiz AG, Basel, hat beantragt, Diglyme (in Anhang 1.17 ChemRRV sowie Anhang XIV REACH gelistet) als Prozesslösemittel in der Her-stellung von Produkten mit verschiedenen Anwendungen in der Elektronikindustrie weiterhin verwenden zu dürfen. In diesem Zusammenhang veröffentlicht die Anmeldestelle Chemikalien nicht-vertrauliche Informationen, zu welchen sich interessierte Kreise, die über Informationen über Alternativstoffe oder -technologien verfügen, bis zum 20.1.2020 äussern können. 

 

Bundesamt für Gesundheit BAG
Gemeinsame Anmeldestelle Chemikalien des BAFU - BAG - SECO
CH-3003 Bern


30.10.2019 Öffentliche Konsultation zum Wirkstoff mit Ausschlusskriterien DBNPA

Folgender biozider Wirkstoff befindet sich zur Zeit in der EU in öffentlicher Konsultation:

• DBNPA für Produktart 4

Weitere Details:


18.07.2019 REACH, EU: Kandidatenliste um vier besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) erweitert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat der Kandidatenliste vier besonders besorgniserregende Stoffe hinzugefügt:

• 2-methoxyethyl acetate, EC 203-772-9, CAS 110-49-6
• Tris(4-nonylphenyl, branched and linear) phosphite (TNPP) with ≥ 0.1% w/w of 4-nonylphenol, branched and linear (4-NP)
• 2,3,3,3-tetrafluoro-2-(heptafluoropropoxy)propionic acid, its salts and its acyl halides (covering any of their individual isomers and combinations thereof)
• 4-tert-butylphenol, EC 202-679-0, CAS 98-54-4

Wenn ein Erzeugnis mehr als 0.1% SVHC enthält, muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren. Weiterführende Informationen auf der Seite „Stoffe in Erzeugnissen (Gegenständen)“ des REACH-Helpdesks.

Auch in der Schweiz muss der Lieferant Abnehmer und Verbraucher informieren, wenn ein Gegenstand mehr als 0.1% eines Stoffes in Anhang 3 ChemV enthält.


16.05.2019 Letzte Frist für die Einreichung eines Gesuchs um Ausnahmebewilligung für sieben Chrom VI Verbindungen

Untenstehende Stoffe sind in Anhang 1.17 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) gelistet. Deren Verwendung und das Inverkehrbringen zur Verwendung ist in der Schweiz nach der Übergangsfrist (1. Juni 2021) grundsätzlich verboten. Bis zum 1. Dezember 2019 kann ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung noch bei der Anmeldestelle Chemikalien eingereicht werden.

Eintrag Nr. Stoff Verbotsbegründende inhärente Eigenschaften Übergangsfrist Ausgenommene Verwendungen oder Verwendungskategorien
16. Chromtrioxid EG-Nr.: 215-607-8 CAS-Nr.: 1333-82-0 Krebserzeugend (Kategorie 1A) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
17.

Säuren, die sich aus Chromtrioxid bilden, und deren Oligomere

Gruppe mit:

Chromsäure EG-Nr.: 231-801-5 CAS-Nr.: 7738-94-5

Dichromsäure EG-Nr.: 236-881-5 CAS-Nr.: 13530-68-2

Oligomere von Chromsäure und Dichromsäure EG-Nr.: noch nicht zugewiesen CAS-Nr.: noch nicht zugewiesen
Krebserzeugend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
18. Natriumdichromat EG-Nr.: 234-190-3 CAS-Nr.: 7789-12-0 10588-01-9 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 Verwendung in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt
19. Kaliumdichromat EG-Nr.: 231-906-6 CAS-Nr.: 7778-50-9 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
20. Ammoniumdichromat EG-Nr.: 232-143-1 CAS-Nr.: 7789-09-5 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
21. Kaliumchromat EG-Nr.: 232-140-5 CAS-Nr.: 7789-00-6 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -
22. Natriumchromat EG-Nr.: 231-889-5 CAS-Nr.: 7775-11-3 Krebserzeugend (Kategorie 1B) Erbgutverändernd (Kategorie 1B) Fortpflanzungsgefährdend (Kategorie 1B) 1. Juni 2021 -

06.03.2019 Analysemethoden für Chlorparaffine

Für kurzkettige Chlorparaffine trat durch ihre Aufnahme in die Anlage A des Stockholmer Übereinkommens per Ende 2018 ein globales generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot in Kraft. Für die Schweiz befinden sich die Verbotsbestimmungen im Anhang 1.1 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (SR 814.81). Für den Vollzug umweltrechtlicher Vorschriften kann es notwendig sein, kurzkettige Chlorparaffine in Proben zu messen. Aufgrund der komplexen und unbekannten Zusammensetzung von Chlorparaffin-Gemischen in Produkten stellen der Nachweis und die akkurate Quantifizierung von Chlorparaffinen allerdings eine ausserordentlich grosse Herausforderung dar. Um Fehlquantifizierungen zu vermeiden, verfasste Dr. Christian Bogdal (ETH Zürich) im Auftrag des BAFU eine Übersicht über die bestehenden analytischen Methoden zur quantitativen Erfassung von Chlorparaffinen in Proben und evaluierte die Methoden bezüglich ihrer Vorteile und Einschränkungen kritisch.

Die Publikation «Analysemethoden für Chlorparaffine für den Vollzug umweltrechtlicher Vorschriften» ist auf der Website BAFU verfügbar:

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/chemikalien/publikationen-studien/studien.html

 

 

06.02.2019 Stakeholder Meeting 2019

Am Freitag, 1. März 2019 findet das diesjährige Stakeholder Meeting RPC statt.

Das RPC Stakeholder Meeting richtet sich an interessierte Akteure aus:
Industrie, Produzenten, Importeure, kantonale Behörden, ToxInfo Suisse und Softwarehersteller
Ziel der Veranstaltung ist es, sich über den aktuellen Zustand so wie die zukünftigen Weiterentwicklungen des RPC auszutauschen

Mehr Informationen & Anmeldung Stakeholder Meeting

 

05.02.2019 Eindeutiger Rezepturidentifikator (UFI)

Das folgende Dokument beschreibt die derzeitige Situation zur Generierung eines UFI gemäss Artikel 15a der Chemikalienverordnung.


05.02.2019 Strategie Chemikaliensicherheit

Der Bundesrat hat aufgrund der Ergebnisse der im Jahr 2013 durchgeführten Evaluation des departementsübergreifenden Vollzugs des Chemikalienrechts die Bundesstellen beauftragt, eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten. Die vorliegende Strategie ist Ausdruck des gemeinsamen Verständnisses der am Bundesvollzug des Chemikalienrechts beteiligten Bundesstellen zur Chemikaliensicherheit und soll die Zusammenarbeit stärken. Gegen aussen schafft sie Vertrauen, indem sie Interessenvertretern, anderen Bundesstellen und der Politik gegenüber aufzeigt, welche Ziele verfolgt werden. Die Strategie wurde von den fünf am Bundesvollzug des Chemikalienrechts beteiligten Bundesstellen (BAG, BLV, BAFU, BLW und SECO) erarbeitet und wird gemeinsam umgesetzt.


Letzte Änderung 11.02.2020

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