UFI (eindeutiger Rezepturidentifikator)

Der UFI ermöglicht dem Tox Info Suisse eine schnelle Identifizierung der Zusammensetzung bei einem Vergiftungsfall.

Das Konzept des eindeutigen Rezepturidentifikators (UFI) wurde mit der am 1. März 2018 in Kraft getretenen Revision in die Chemikalienverordnung (ChemV, SR 813.11) aufgenommen. Seine Anwendung wird ab 1. Januar 2022 obligatorisch für Zubereitungen, die aufgrund der von ihnen ausgehenden physikalischen Gefahren oder Gesundheitsgefahren als gefährlich eingestuft werden und für private Verwenderinnen bestimmt sind (siehe Art. 15a, 49 Bst. d und 93a).

Ein UFI für Zubereitungen, die nur in der Schweiz und nicht in der EU in Verkehr gebracht werden, kann mit dem Programm (s.u.) unter Verwendung der Schweizer Mehrwertsteuernummer generiert werden. Dieser ist dann bei der Meldung der Zubereitung ins Produkteregister und auf dem Etikett anzugeben.

Für Zubereitungen, die für den Export in die EU/den EWR bestimmt sind, sollte der UFI gemäss der «Notiz zum UFI» generiert werden.

Hinweis: Aus technischen Gründen wurde der Algorithmus des Schweizer UFI Generators im September 2019 angepasst. Dies kann im Einzelfall dazu führen, dass UFI Codes, welche vor diesem Zeitpunkt generiert wurden, nicht mehr reproduziert werden können. Diese Codes können aber weiterhin verwendet werden, da die Anpassungen keinen Einfluss auf ihre Eindeutigkeit haben.

Letzte Änderung 20.11.2019

Zum Seitenanfang