UFI (eindeutiger Rezepturidentifikator)

Der UFI ermöglicht dem Tox Info Suisse, der schweizerischen Giftnotrufzentrale, eine schnelle Identifizierung der Zusammensetzung bei einem Vergiftungsfall.

In der Schweiz wird der eindeutige Rezepturidentifikator (UFI) für Zubereitungen, Biozidprodukte und Dünger eingeführt, die aufgrund der von ihnen ausgehenden Gesundheitsgefahren oder physikalischen Gefahren als gefährlich eingestuft sind:

  • ab dem 1.1.2022: neu in Verkehr gebrachte Zubereitungen, Biozidprodukte und Dünger, die für private Verwenderinnen bestimmt sind.
  • ab dem 1.1.2022: Zubereitungen, Biozidprodukte und Dünger, die bereits über einen UFI verfügen. In diese Kategorie fallen insbesondere Produkte, die aus dem EWR importiert werden. Damit wird sichergestellt, dass Tox Info Suisse solche Produkte im Notfall rasch und sicher identifizieren kann.
  • ab dem 1.1.2026: alle anderen Zubereitungen, Biozidprodukte und Dünger, die aufgrund der von ihnen ausgehenden physikalischen Gefahren oder Gesundheitsgefahren als gefährlich eingestuft werden.

Für Produkte, die aus der EU importiert werden, kann der aktuelle UFI aus der EU auch in der Schweiz verwendet werden.

Ein UFI für Produkte, die nur in der Schweiz und nicht in der EU in Verkehr gebracht werden, kann mit dem Programm (s.u.) unter Verwendung der Schweizer Mehrwertsteuernummer generiert werden. Dieser ist dann auf dem Produkt anzubringen sowie bei der Meldung der Zubereitung ins Produkteregister (RPC) bzw. im Gesuch bei Biozidprodukten und Düngern anzugeben.

Für Produkte, die für den Export in die EU/den EWR bestimmt sind, sollte der UFI gemäss der «Notiz zum UFI» generiert werden.

Letzte Änderung 19.01.2021

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